Das Ziel Kosteneinsparung wird erreicht

Im Jahre 2015 hat die CDU-Gemeinderatsfraktion den Antrag gestellt, das Thema Reinigung von Gebäuden auf den Prüfstand zu stellen und eine Vergabe zur Fremdreinigung zu prüfen.
Warum?
Die Reinigung von Gebäuden ist heute eine professionelle Angelegenheit und kann nicht mehr nebenher betrieben werden. Neue Qualitätsstandards müssen berücksichtigt werden, die Reinigungsgeräte müssen auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Heute hat die Stadt ein Sachvermögen bei bebauten Grundstücken von ca. 40 Mio. €. Das Managen der Gebäudereinigung geht da nicht mal so nebenher. 60 bis 65 interne Reinigungskräfte müssen koordiniert werden und durch neue Gebäude, wie den Kindergarten im Johanniterpark müsste weiteres Personal eingestellt werden.
Vergleiche zeigen, dass bei einer Vergabe der Leistungen 30% Kosten eingespart werden können.

Pilot Fremdreinigung wurde durchgeführt
Es gab einen Piloten Fremdreinigung in der Marquartschule – Wir haben uns persönlich vor Ort über die Qualität und die neuen Prozesse überzeugt. Wir konnten keine Probleme bei der Reinigung erkennen.
„Wir stimmen nun heute über die Fremdvergabe von einem Drittel der Gebäudereinigungsleistung ab. Die Rahmenbedingungen stimmen für uns: Eine öffentliche europaweite Ausschreibungn hat stattgefunden. 11 Angebote gingen ein. Die Eigungskriterien und sozialen Standards wie Tarifbindung oder Ausschluss einer Untervergabe sind Vertagsbestandteil, Anforderungskriterien oder Prozessabläufe zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer sind geregelt“ so Reiner Nußbaum im Gemeinderat.
Die Kosten der Gebäudereinigung der zehn Gebäude können von 245.000 € auf 163.000 € gesenkt werden. Der Übergang auf die Fremdreinigung kann durch die anstehenden Verrentungen und organisatorische Änderungen gelöst werden.
Das Ziel Kosteneinsparung wird auch erreicht. Wenn wir an die Herausforderungen der Stadt z.B. in Betreuung und Bildung denken, muss der Weg konsequent und sorgfältig weiter gegangen werden.
Für das Personalamt der Stadt schafft die Fremdvergabe Freiräume um inzwischen die über 100 Erzieherinnen zu betreuen.

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