Öffentlichkeitsarbeit verstärken

In zwei Anträgen hat die CDU-Gemeinderatsfraktion das zunehmende Ärgernis zum illegalen Müllaufkommen aufgegriffen und zum Thema im Ausschuss für Technik und Umwelt gemacht. Zum einen geht es um die Containerstandorte und zum anderen um die Reinigungsleistungen der Stadt.

Illegaler Müll an den Containerstandorten

Für die Sauberkeit der Containerstandorte sind die jeweiligen Containerbetreiber zuständig. Für Glascontainer der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises (AWB), für Kleidercontainer der jeweilige Betreiber. Die Stadt oder private Grundstückseigentümer stellen lediglich den Platz zur Verfügung.
Der Leiter des AWB, Herr Kopp, berichtete im Gremium, dass seit Anfang des Jahres die Reinigungsleistungen neu vergeben wurden und nach Anlaufschwierigkeiten die 15 Containerstandorte nun wöchentlich gereinigt werden, 6 Standorte zweimal wöchentlich. Herr Kopp riet zu getrennten Standorten für Glas und Altkleider um eindeutige verantwortliche Ansprechpartner bei Problemen zu haben. Die Container sind gekennzeichnet, wer zuständiger Betreiber ist. Die CDU-Fraktion regt an, dass Bürgerinnen und Bürger bei Problemen auch direkt die Betreiber informieren. Standorte sollten so ausgewählt werden, dass auch eine „soziale Kontrolle“ möglich ist. Der AWB hat angekündigt „Müllsheriffs“ einzusetzen und die Öffentlichkeitsarbeit zu verstärken.

Transparenz zur städtischen Reinigungsleistung öffentlicher Bereiche

Bauhofleiter Sachs berichtet von 95 Tonnen Müll im Jahre 2020 die der Bauhof eingesammelt hat und von Kosten von 260.000 €. Auch hier sind illegale Müllablagerungen ein zunehmendes Problem. Zwei Bauhofmitarbeiter sind ständig im Einsatz. Alle Müllbehälter werden wöchentlich angefahren, im Innenbereich mehrmals.
Fraktionsvorsitzender Reiner Nußbaum dankte den Bauhofmitarbeitern für ihre schwierige Arbeit und regte einen Sonderbonus an. Die Anschaffung einer neuen Kehrmaschine ausschließlich für Reinigungsleistungen für knapp 130.000 € stimmten wir zu.

Öffentlichkeitsarbeit verstärken

Die CDU-Gemeinderatsfraktion regte an, das Thema Müll stärker in der Öffentlichkeit präsent zu machen, z.B. durch ansprechende Aufkleber an jedem Mülleimer oder Flyer in allen öffentlichen Einrichtungen, auch in städtischen Häuser der Wohnfürsorge. Dazu die Jugendhäuser und Schulen sensibilisieren über die Leitungen und die Hausmeister.
Wir hoffen, dass die Stadtputzete des AKPV´s bald wieder stattfinden kann, da diese in 2020 und 2021 schon zweimal ausgefallen ist. „Wir dürfen vor dem Thema Müll nicht kapitulieren“ so Reiner Nußbaum im Ausschuss.

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